Bewerbungsbegriffe mit Z

Zeichensetzung

Einen Punkt nach dem Ende eines Satzes zu setzen ist nicht schwierig. Geht es jedoch um das Komma oder ein Semikolon, so sind viele Bewerber nicht mit den aktuellen Regeln der Rechtschreibung vertraut. Wenn Sie sich Ihre Chance auf das Vorstellungsgespräch nicht vertun wollen, so sollten Sie Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf sowie im Falle der E-Mail Bewerbung, Ihre E-Mail, sorgfältig auf Fehler überprüfen. Ein Duden kann mit den relevanten Zeichensetzungs- und Rechtschreib- sowie Grammatikregeln weiterhelfen. Ansonsten finden Sie diverse Informationen zu den typischen Fehlern auf unserer Website.

Zertifikate

Sind Bescheinigungen, welche Ihre Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme belegen. Nehmen Sie im Zuge der Ausbildung, Weiterbildung oder Fortbildung an einem Kurs, Seminar oder Lehrgang teil, erhalten Sie in aller Regel ein entsprechendes Zertifikat. Dieses hat einen offiziellen Charakter und kann eine Teilnahme oder auch eine Teilnahme mit Benotung dokumentieren. Für die Onlinebewerbung müssen Sie Ihre vorhandenen Zertifikate einscannen und eine Zeugnisanlage als PDF-Datei erzeugen. Bei der Bewerbungsmappe sind es Fotokopien, welche dann beizufügen sind.

Zeugnis

Egal ob in der Schule, während der Ausbildung oder im Studium: Sie erhalten ein Zeugnis und damit Noten. In der Regel haben Sie bei einer Bewerbung bessere Chance, je besser Ihre Noten sind. Denn die wichtigen Zeugnisse gehören in die Zeugnisanlage und müssen zusammen mit den anderen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf) eingereicht werden. Doch Noten alleine versprechen noch keinen erfolgreichen Bewerbungsprozess. Ihr Profil muss beim Arbeitgeber gefragt sein und neben der Berufserfahrung zählen bei der Bewerbung auch Faktoren wie Social Skills oder Fremdsprachenkenntnisse. Bei Fachkräftemangel können Sie mit entsprechenden Fachkenntnissen ebenfalls punkten. An einer guten Bewerbung kommen Sie nie vorbei – auch nicht mit guten Zeugnissen!

Zeugnisanlage

Die Zeugnisanlage ist Bestandteil einer jeden „normalen“ Bewerbung. Zweck dieses Bewerbungsdokumentes ist es, die Aussagen in Ihrem Anschreiben und Ihrem Lebenslauf zu verifizieren. Dies geschieht durch die Zusammenstellung einer Zeugnisanlage. Eine Zeugnisanlage besteht aus eingescannten oder kopierten Zeugnissen, Zertifikaten und sonstigen relevanten Nachweisen. Ein Deckblatt für die Zeugnisanlage ist für die Onlinebewerbung ebenso empfehlenswert, wie für die Bewerbung mit einer Bewerbungsmappe. Dort listen Sie den Inhalt der Anlage auf. Die folgende Reihenfolge hat sich als sinnvoll erwiesen: 1. Aktuelles Zwischenzeugnis oder Arbeitszeugnis, 2. Vorherige Arbeitszeugnisse, 3. Berufsabschlusszeugnisse, 4. Zertifikate und sonstige Nachweise. Bitte achten Sie beim Einscannen auf eine gute Qualität bei kleiner Dateigröße. Viele Scanner sind leider von den Grundeinstellungen her so, dass eine einzelne Seite als PDF-Datei mehrere MB groß wird. Bei einer üblichen Gesamtdateigröße von ca. 3 MB für alle Bewerbungsunterlagen kommen Sie so nicht weit.

Zeugnisnoten

In Ihrem Zeugnissen werden einzelne Noten für bestimmte Fächer oder Arbeiten vergeben. Diese Noten spielen oftmals eine Rolle für die Bewerbung, doch überschätzen Sie die Bedeutung von Noten nicht. Gute Noten bedeuten nicht automatisch eine Einstellung, während schlechte Noten nicht zwangsweise zu einer Absage führen müssen!

Zeugnissprache

Die Sprache in Arbeitszeugnissen unterscheidet sich wesentlich von der normal gesprochenen und geschriebenen Sprache. Die Sätze klingen unschön und so,als hätte sich der Autor nur wenig Mühe gemacht. Dem ist jedoch nicht so. Die Zeugnissprache dient dazu, Ihre Leistungen im Arbeitszeugnis durch entsprechende Formulierungen zu benoten. Diese Formulierungen klingen immer gut, können jedoch unter Umständen auch negativ sein, obwohl man dies auf dem ersten Blick nicht vermutet. Es ist eine Art Geheimsprache, welche von Personalern beherrscht wird. Formulieren wie „er versuchte“ oder „er war bemüht“ sind überaus schlecht und notenmäßig im Bereich 5 – 6 anzusiedeln. Wörter wie „stets“ oder „immer“ werden in der Zeugnissprache hingegen dazu verwendet, positive Noten zu verstärken. Analysieren Sie Ihr Arbeitszeugnis gut, denn es gehört bei jeder Bewerbung in die Zeugnisanlage. Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen bzw. mit dem Arbeitszeugnis zu schlecht benotet worden sind, kann das Arbeitsrecht unter Umständen auf Ihrer Seite sein. Dies können Sie durch einen entsprechenden Fachanwalt klären lassen. Dieser kennt die Zeugnissprache sehr genau und kann Ihnen Lösungswege mit Ihrem Arbeitgeber aufzeigen.

Zusage

Wenn Sie eine Zusage erhalten haben, waren Sie Im Bewerbungsprozess gut und haben überzeugt! Herzlichen Glückwunsch“ Mit einer Zusage erklärt Ihnen ein Arbeitgeber, dass er mit Ihnen einen Arbeitsvertrag unterzeichnen möchte. Dies ist die dann die Einstellung in ein neues Arbeitsverhältnis. Interessant wird es, wenn Sie mehrere Zusagen parallel erhalten. Dann müssen Sie sich für den Arbeitgeber entscheiden, welchen Ihnen am meisten zusagt und Ihren Bewerbungswunsch am nächsten kommt. Selbstverständlich gibt es auch Situationen, in denen Bewerber bei einer Zusage seitens eines Unternehmens trotzdem absagen. Dann kann es passieren, dass ein anderer Bewerber erneut zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Firmen müssen Ihre Vakanzen besetzen und suchen im Rahmen des Bewerbungsprozesses den aus ihrer Sicht am besten geeignetsten Bewerber. Dies ist die Aufgabe der Personalabteilung, welche mit der Organisation des Bewerbungsablaufes und dessen Durchführung betraut ist.