Bewerbungsbegriffe mit W

Weiterbildung

Eine Weiterbildung ist eine Ausbildungsmaßnahme bei welcher Sie Ihr vorhandenes Wissen erweitern. Es gibt per Definition einen klaren Unterschied zur Fortbildung, welche nichts mit Ihrer vorhandenen Ausbildung zu tun hat. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind groß. Privatanbieter sind eine Option, ebenso wie Volkshochschulen oder andere öffentliche Einrichtungen. Die Formen der Weiterbildung reichen von Kurs, über Seminare bis hin zum Fernstudium. Eine Weiterbildungsmaßnahme erfolgt oftmals berufsbegleitend. Dann bieten sich Onlinekurse oder Fernuniversitäten an. Erhalten Sie Zertifikate, können und sollten Sie diese in die Zeugnisanlage integrieren. Die Zeugnisanlage gehört zu den üblichen Bewerbungsunterlagen, wenn Sie sich auf eine konkrete Stelle bewerben. Auf jeden Fall sind Weiterbildungsmaßnahmen im Lebenslauf zu benennen. Auch empfiehlt es sich im Anschreiben ebenfalls auf das Thema Weiterbildung einzugehen.

Weiterempfehlung

Es ist eine Ehre, wenn es passiert und meistens freut man sich auch darüber: Eine Weiterempfehlung. Im Berufsleben kann es passieren, dass Sie bei Ihren Vorgesetzten, Kollegen und / oder Kunden einen guten Ruf genießen. Da ist es gar nicht so selten, dass man Sie als Bewerber weiterempfiehlt, wenn man gutes Networking betrieben hat. Bewerbern Sie sich aufgrund einer Weiterempfehlung bei einem Arbeitgeber, haben Sie schon einen guten Eindruck hinterlassen und einen Joker in der Hand. Ihre Bewerbungsunterlagen müssen Sie meistens trotzdem erstellen. Im Vorstellungsgespräch, welches bei einer Weiterempfehlung eher auch zustande kommt, haben müssen Sie trotzdem überzeugen. Die Ausgangslage ist jedoch eine bessere und liegt oberhalb jener, welche Sie dann haben, wenn Sie in einem Bewerberpool geführt werden. Nutzen Sie Weiterempfehlungen für Ihr Bewerbungsvorhaben!

Werbung

Bei der Bewerbung handelt es sich im Grundsatz um Werbung. Sie bewerben Ihre Fähigkeiten und Ihre Kompetenz für eine bestimmte Stelle und wollen mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen. Sie müssen also mit Ihrer Bewerbung klare Argumente für Ihre Eignung liefern. Dabei stehen Seriosität und Glaubwürdigkeit an erster Stelle – sowohl im Anschreiben als auch im Lebenslauf. Mit Ihren Zeugnissen belegen Sie alle Daten mit offiziellen Dokumenten. Wie bei der Werbung für Konsumprodukte, ist auch bei der Bewerbung der Adressat von großer Wichtigkeit. Sie müssen diesen erfolgreich ansprechen und die Bedürfnisse erfüllen. Eine Bewerbung muss also immer kontextbezogen erfolgen und sich an den Ansprüchen des Arbeitgebers ausrichten. Formulieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen dementsprechend. Eine vorherige Recherche auf der Webseite des Arbeitgebers ist immer sehr vorteilhaft und bietet eine gute Grundlage für die Erstellung des Anschreibens und die Zusammenfassung Ihres beruflichen Werdegangs im Lebenslauf. Bleiben Sie stets sachlich bei Ihren Aussagen – auch wenn Sie sich mit diesen in einem guten Licht darstellen. Übertreibungen in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch – wo Sie persönlich, vor Ort überzeugen müssen – führen meistens direkt zur Absage.

Werbungskosten

Ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bedeutet einfach gesagt Ausgaben, welche Sie zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit tätigen. Diese Ausgaben können Sie unter bestimmten Voraussetzungen bei Ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen. Dies wirkt sich steuermindernd aus. So sind beispielsweise Bewerbungskosten als Werbungskosten zu werten – ebenso wie die Pauschalen für die Fahrten zur Arbeit. Was angerechnet wird und was nicht, damit kennen sich Steuerberater am besten aus. Genügend gute Ratgeber sind ebenfalls auf dem Markt und werden regelmäßig aktualisiert.

Werdegang

Damit ist Ihr beruflicher Werdegang gemeint. Diesen müssen Sie im Lebenslauf in tabellarischer Weise aufführen. Zu den einzelnen Berufsstationen gehört die Zeitangabe mit Monat und Jahr, der Name sowie Sitz des Arbeitgebers sowie die Stellenbezeichnung. Auch empfiehlt es sich, stichpunktartig die Aufgaben sowie Verantwortlichkeiten und beruflichen Erfolge mit Stichpunkten zu beschreiben. Mit Ihrem Werdegang weisen Sie Ihre Berufserfahrung aus.

Wissen

In der Informationsgesellschaft, welche das Internet erst so richtig ermöglicht hat, spielt Wissen ein sehr bedeutende Rolle. Es ist nicht immer nur Fachwissen, welches von Arbeitgebern geschätzt wird. Auch Wissen in Bezug auf Projektmanagement oder Qualitätssicherung und anderen eher administrativen Prozessen ist von großer Wichtigkeit. Daneben sind auch die Social Skills ein Erfolgsfaktor für viele Bewerbungsvorhaben. Mit ausreichend Wissen für Ihren Berufswunsch sind Sie jedoch bestens für die Bewerbung aufgestellt. Verweisen Sie im Anschreiben und im Lebenslauf auf Ihr Wissen. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht nur auf reines fachliches Wissen beziehen.

Witze

Humor kann viele Türen öffnen, der falsche aber vieles kaputt machen. Natürlich ist es schön, wenn man die Bewerbung nicht zu verbissen sieht und locker daran geht. Doch gerade wenn es um das Vorstellungsgespräch geht, sind Witze meistens ungünstig. Sicherlich macht es Sie sympathisch, wenn Sie Ihre Gesprächspartner zum Lachen bringen, doch können Sie so auch leicht in ein Fettnäpfchen treten und das gilt es gerade bei der Bewerbung zu vermeiden. Nicht jeder lacht über den gleichen Humor und Sie kennen Ihre Gesprächspartner noch nicht. Daher ist es ratsam, sich in Sachen Witze ein wenig zurückzunehmen. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie sehr zurückhaltend sein müssen. Mit einer offenen und freundlichen Art liegen Sie für die meisten Stellen richtig, wenn es um das Vorstellungsgespräch geht. Small Talk gehört oftmals zum Geschäft bzw. zum Beruf und ist die Grundlage eines jeden Networkings. Auch vor und nach dem eigentlichen Vorstellungsgespräch können Sie damit Sympathien gewinnen und Ihre soziale Kompetenz zeigen. Verzichten Sie daher auf (vorerst) Witze im Zuge der Bewerbung!

Word-Dateien

Viele Bewerber arbeiten mit dem MS-Office-Paket und erstellen daher ihre Bewerbungsunterlagen mit MS-Word. Als Alternative gibt es Open Office, welches als Freeware verfügbar ist. Bitte versenden Sie Ihre Bewerbungsdateien niemals im veränderbaren MS-Word-Format. Das optimale Dateiformat ist PDF. So stellen Sie sicher, dass Ihre Daten klein sind und im richtigen Layout vorliegen. Achten Sie beim Arbeiten mit Word auch bitte darauf, dass Sie einheitliche Abstände und Schriftarten bzw. -größen verwenden. Eingescannte Unterschriften runden Bewerbungsunterlagen für die Onlinebewerbung per Portal oder per E-Mail ab.

Wunschstelle

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Stelle, welche Sie sich wünschen. Eine Wunschstelle ist immer eine sehr persönliche Sache. Nicht jede Stelle passt zu einem selbst und umgekehrt. Damit man Wunschstellen identifizieren kann, ist es wichtig, dass man sich vorab mit den verschiedenen Stellentypen, welche für einen selbst in Frage kommen, auseinandersetzt. Dazu müssen Sie Ihre eigenen Stärken aber auch Ihre Ansprüche an eine zukünftige Stelle kennen. Eine Wunschstelle kann man nach der Ausbildung bzw. dem Studium anstreben, oder man bewirbt sich für einen Jobwechsel. Wenn es um die Wunschstelle geht, so fällt das Schreiben der Bewerbung meistens leichter, als wenn Sie sich einfach irgendwo bewerben müssen. Das wissen Personaler und prüfen Bewerbungsunterlagen, die ihnen gefallen, immer genau. Die Motivation der Bewerber ist dann einfach größer, und das merkt man oft an der Aussagekraft einer entsprechenden Bewerbung.