Bewerbungsbegriffe mit V

Vakanz

Mit einer Vakanz ist eine offene Stelle gemeint, welche ausgeschrieben ist. Stellen werden vakant, wenn der Stelleninhaber sich wegbeworben hat oder aus sonstigen Gründen die Stelle nicht wahrnehmen kann. Vakanzen gibt es ebenfalls bei neu geschaffenen Stellen, wenn diese nicht besetzt werden. Bei der „normalen“ Bewerbung bewerben Sie sich auf eine vakante Stelle. Im Falle einer Initiativbewerbung prüfen Sie hingegen, ob ein Unternehmen auch so an Ihnen interessiert ist, ohne dass aktuell eine vakante Stelle vorliegt.

Verbotene Fragen

Diverse Fragen im Vorstellungsgespräch müssen Sie als Bewerber nicht beantworten. Auf unserer Website Bewerbungsmuster24 finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten verbotenen Fragen. Sie dürfen hier eine Antwort verweigern! Dies sollten Sie aber in einer passenden Weise äußern, bei welcher Ihre sozialen Fertigkeiten zur Anwendung kommen.

Vertraulichkeit

Bei der Bewerbung genießt das Thema Vertraulichkeit einen hohen Stellenwert. Sie als Bewerber sind am Datenschutz für Ihre persönliche Daten interessiert und ein möglicher Arbeitgeber möchte auch nur Bewerber einstellen, welche selbst vertraulich arbeiten. Vertrauen ist die Basis für ein gutesArbeitsverhältnis. Indiskretionen durch Mitarbeit haben schon vielen Firmen einen Schaden zubereitet. Achtung, auch in Arbeitszeugnissen kann die Vertraulichkeit eines Bewerteten benotet werden. Ungünstige Formulierungen lassen schnell auf fehlende Vertraulichkeit (intern und / oder extern) schließen. Steht einmal ein solcher Satz im Arbeitszeugnis, sind Arbeitgeber im Hinblick auf die Bewerbung meistens mehr als skeptisch!

Vice President

Verwechseln Sie den Vice President nicht mit dem Präsidenten! Es handelt sich bei einem Vice President um eine Managementfunktion innerhalb großer Unternehmen. Der Begriff entstammt dem Amerikanischen Wirtschaftsraum und wird in international operierenden Unternehmen bzw. Konzernen mittlerweile auch häufig in Deutschland genutzt. Ein Vice President leitet meistens eine Abteilung oder einen Bereich. Über dem Vice President (VP) steht normalerweise der Senior Vice President (SVP).

Volkshochschule

Die Volkshochschulen in Deutschland sind mit der Bildung von Erwachsenen betraut und bieten je nach Größe und finanzieller Ausstattung die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Weiterbildung – ob ein PC-Kurs, ein Sprachlehrgang oder ein Bewerbungstraining. Die Kosten für solche Weiterbildungsmaßnahmen sind im Vergleich zu privaten Anbietern meistens deutlich günstiger, müssen aber in Abhängigkeit vom jeweiligen Dozenten nicht unbedingt schlechter sein. Lassen Sie Ihre absolvierten Volkshochschulkurse zertifizieren. So ist es einfacher, diese in den Bewerbungsunterlagen zu belegen. Zertifikate gehören als Kopie in die Zeugnisanlage einer Bewerbung und zwar nach den Arbeitszeugnissen und den Ausbildungsnachweisen. Informieren Sie sich doch online über das Kursangebot Ihrer lokalen Volkshochschule. Weiterbildung ist nie verkehrt und bringt oftmals Vorteile im Bewerbungsprozess, denn dies zeigt Engagement, Motivation und den Wunsch, das eigene Wissen zu erweitern – das sehen Arbeitgeber gerne.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist wichtig, um dort überzeugen zu können und es in die nächste Runde zu schaffen. Die Vorbereitungsmaßnahmen beginnen schon mit einer gut geplanten Anreise, damit Sie pünktlich vor Ort sind. Des Weiteren sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mitführen. Verwenden Sie dazu eine Mappe oder einen kleinen Ordner. Kopien sind ebenfalls empfehlenswert, wenn Ihre Gesprächspartner nicht alle über Ihre Unterlagen verfügen. So zeigen Sie direkt, dass Sie mitgedacht haben. Auch sollten Sie ergänzende Unterlagen und / Zertifikate mitführen, welche Sie noch nicht eingereicht haben. Gerade bei Initiativbewerbung ist dies der Fall, wenn Sie sich für eine Kurzbewerbung entschieden hatten. Achten Sie bitte auch auf günstige Rahmenbedingungen für das Vorstellungsgespräch. Zu einer soliden Vorbereitung gehört immer eine gute Kleiderwahl und eine gepflegte Frisur. Vergessen Sie Sie auch nicht etwas zum Schreiben mitzunehmen. Denn mit einem Block und einem Stift können Sie wichtige Informationen, die sich im Rahmen des Vorstellungsgespräches ergeben, schriftlich festhalten. Ebenfalls ist es empfehlenswert sich Fragen an Ihre Gesprächspartner zu überlegen, da Sie auch die Möglichkeit haben, Rückfragen zu stellen. Dies ist meistens gegen Ende des Gesprächs möglich.

Vorgesetzter

Als Angestellter hat man immer einen Vorgesetzten. Der Vorgesetzte ist einem als Angestellten gegenüber weisungsbefugt und der erste Ansprechpartner in vielen arbeitsrechtlichen Belangen. Beurteilungen und die Erstellung von Arbeitszeugnissen fallen beispielsweise in seine Zuständigkeit. Oftmals ist auch der spätere Vorgesetzte einer Ihrer Gesprächsteilnehmer im Vorstellungsgespräch, neben dem oder die Vertreter der Personalabteilung. Wie ein Vorgesetzter führt ist fast immer von der jeweiligen Unternehmenskultur abhängig. Was in der einen Firma der Normalfall ist, kann in einer anderen Firma ein klares „No-Go“ sein. Ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten ist für die eigenen Motivation und Berufszufriedenheit von großer Bedeutung.

Vorlagen

Für die Bewerbung bieten wir zahlreiche Vorlagen und Muster auf unserer Website an. Sie haben die Möglichkeit, aus einer großen Auswahl an Vorlagen für Anschreiben, Lebenslauf und ebenfalls für Deckblätter, passende Varianten auszuwählen. Diese Bewerbungsvorlagen können Sie downloaden und dann auf Ihre Person und die gewünschte Stelle anpassen. Das geht einfach un schnell! Mit Sicherheit werden Sie fündig!

Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist ein wesentlicher Teil des Bewerbungsgespräches. Ein Recruiter bzw. ein Personalbearbeiter sichtet zunächst alle eingehenden Bewerbungen. Nachdem geeignete Bewerber anhand der eingereichten Unterlagen identifiziert worden sind, erhalten diese eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ziel eines jeden Vorstellungsgespräches ist es, dass der potenzielle Arbeitgeber Sie persönlich kennenlernt und einen besseren Eindruck gewinnt, ob Sie zu dem Unternehmen oder der Organisation passen. Die reinen Fachkenntnisse sind dabei zwar wichtig aber nicht immer ausschlaggebend. Ein Bewerber muss auch immer zu der jeweiligen Unternehmenskultur passen und mit Social Skills zu überzeugen wissen. Zudem geht es Ihrem Gesprächspartnern darum, festzustellen, ob sich der positive Eindruck Ihrer Bewerbung im persönlichen Dialog aufrechterhalten lässt. Dazu wird man Sie als Bewerber interviewen und auch die üblichen Stressfragen stellen und womöglich ebenfalls Reizthemen ansprechen. Wichtig im Vorstellungsgespräch ist Ihre aktive Teilnahme am Gespräch und der Verzicht auf die Thematisierung negativer Themen. So sollten Sie niemals schlecht über ehemalige Arbeitgeber, Vorgesetzte und Kollegen sprechen. Lästern führt schneller als man denkt zu einer klaren Absage. Eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist unabdinglich. Planen Sie Ihre Anreise gut, damit Sie pünktlich erscheinen und überlegen Sie sich vorab, wie Sie auf Reizthemen und Stressfragen antworten möchten. Wenn Sie im Vorstellungsgespräch überzeugen müssen Sie meistens noch mindestens an einer weiteren Vorstellungsrunde teilnehmen. Dann stehen oftmals noch Präsentationen oder die Teilnahme an einem Assessment Center an. Der Weg vom Vorstellungsgespräch zur Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages ist nochmals aufwendig, aber die erste Hürde haben Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen schon einmal geschafft. Das spricht für Sie!