Bewerbungsbegriffe mit R

Ratgeber

Auf dem aktuellen Bücher- und E-Book-Markt gibt es ein breites Angebot an Bewerbungsratgebern. Diese decken alle Bereich des Bewerbungsprozesses von der Bewerbungsmappe, über die Onlinebewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch und Assessment Center ab. Aus Ratgebern können Sie viele wichtigen Informationen rund um die üblichen Fragen zur Bewerbung erfahren. Wir wollen Ihnen mit unserer Webseite einen vergleichbaren Service kostenlos anbieten und haben die wichtigen Tipps und Tricks zur Bewerbung für Sie zusammengefasst. Ob Sie kostenlose Bewerbungsmuster und -vorlagen suchen, Tipps zum Vorstellungsgespräch oder dem Verhalten im Assessment Center, mit Sicherheit werden Sie fündig. Wir laden Sie zum Surfen auf Bewerbungsmuster24 herzlich ein!

Recruiter

Ein Recruiter ist ein Mitarbeiter der Personalabteilung, welcher mit der Rekrutierung geeigneter Bewerber für das Unternehmen betraut ist. Er erstellt die Stellenanzeigen, arbeitet an der Definition der gewünschten Profile mit und begleitet den gesamten Bewerbungsprozess. Recruiter nehmen daher nicht nur an Vorstellungsgesprächen teil, sondern vertreten ihr Unternehmen auch oftmals auf Bewerbermessen und anderen Veranstaltungen. Recruiter haben meistens eine einschlägige Ausbildung oder verfügen über ein Studium im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich mit Schwerpunkt Human Resources.

Rechtschreibung

Bitte achten Sie beim Anfertigen Ihrer Bewerbung auch eine gute Rechtschreibung. Insbesondere das Anschreiben ist diesbezüglich sehr anfällig für Fehler. Rechtschreibfehler vermitteln jedoch keinen guten Eindruck, und genau das ist überaus ungünstig im Bewerbungsprozess. Prüfen Sie daher Ihre Bewerbungsunterlagen immer doppelt. Die Rechtschreibkorrekturen diverser Programme erkennen nicht alle Rechtschreibfehler. Bei Grammatikfehlern und Zeichensetzungsfehlen fallen sogar noch mehr durch das Raster. Zeigen Sie als Bewerber ein hohes Maß an Sorgfalt!

Referenzen

Die Benennung von Referenzen kann in der Bewerbung einen klaren Vorteil bieten. Bei der englischen Bewerbung müssen sogar Referenzpersonen im Curriculum Vitae (CV) bzw. Resume enthalten sein. Es handelt sich dabei um ehemalige Vorgesetzte oder mindestens einem gleichgestellte Kollegen. Geben Sie als Referenz natürlich nur die Personen an, bei denen Sie auch sichergehen können, dass diese Ihnen wohlgesonnen sind. Ansonsten können Sie für die Bewerbung auf Deutsch auch Projekte als Referenz nutzen oder gar eine ganze Projektliste als Dritte Seite zu den üblichen Bewerbungsunterlagen hinzufügen. Achten Sie dabei bitte darauf, dass die von Ihnen genannten Referenzen einen klaren Mehrwert im Hinblick auf die Stellenanzeige und das darin beschriebene Profil bedeuten.

Reizthemen

Reizthemen sind Themen, welcher für Sie als Bewerber überaus unangenehm sind. Während Sie in der Ausgestaltung Ihrer Bewerbungsunterlagen freie Hand haben, was den Inhalt angeht, haben Sie keinen Einfluss darauf, ob diese Reizthemen im Vorstellungsgespräch thematisiert werden. Haben Sie es dorthin geschafft, war Ihre Bewerbung zunächst einmal überzeugend. Doch im Vorstellungsgespräch möchte man Sie viel genauer kennenlernen und die Personaler wissen, wie Sie Reizthemen geschickt ansprechen können, um zu prüfen, inwieweit ein Bewerber mit Stress umgehen kann. Werden Sie aggressiv oder fangen Sie an über alte Arbeitgeber zu lästern, haben Sie diese Prüfung nicht bestanden. Es folgt die Absage. Reizthemen können beispielsweise berufliche Misserfolge sein, wie eine Herabstufung, eine Entlassung oder ein abgebrochenes Studium. Ferner können auch Ihre Social Skills besprochen werden oder man geht auf eine vorhandene Nervosität ein und versucht Sie damit gezielt zu reizen bzw. Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten in Frage zu stellen. Nicht jeder Bewerber kann damit gut umgehen, und die Personalabteilungen haben es sich für Ihr Unternehmen bzw. Organisation zum Ziel gemacht, solche Bewerber herauszufiltern. Auch können unerlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch gestellt werden, mit der Absicht zu prüfen, wie Sie damit umgehen und ob Sie auf freundliche Weise eine Auskunft ablehnen können. Sie sind sich Ihrer Reizthemen am besten bewusst und sollten dies während eines Vorstellungsgespräches auch immer sein!

Resume

Mit dem Resume ist der amerikanische Lebenslauf gemeint. Im Britischen heißt es Curriculum Vitae bzw. einfach nur CV. Das Resume ist von Aufbau her nicht wesentlich anders als ein CV. Dennoch müssen Sie auf Unterschiede zwischen dem britischen und dem amerikanischen Englisch achten. Diese kleinen Feinheiten bergen eine große Fehlerquelle. Zudem wird in den USA üblicherweise das Letter-Format verwendet, welches nicht mit dem DIN A4 übereinstimmt.

Richtige Antworten im Vorstellungsgespräch

Beim Vorstellungsgespräch möchte man als Bewerber alles richtig machen. Dabei ist es normal, dass man nervös ist. Zudem ist es das Ziel des potenziellen Arbeitgebers herauszufinden, ob Sie für eine Mitarbeit und eine Besetzung der vakanten Stelle in Frage kommen. Dazu wird man Ihnen auf den Zahn fühlen. Man möchte Sie in stressigen Situation beobachten können und prüfen, wie gut Ihre Social Skills sind. So wird man Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit unangenehme Fragen im Vorstellungsgespräch stellen, bei denen Sie ins Stocken kommen könnten. Gibt es Unklarheiten im Lebenslauf oder im Anschreiben, ist dies meist ein Thema, auf welches sich Personaler bzw. Recruiter gerne stürzen. Bezüglich den Antworten kann man eigentlich nie sagen, welche Antwort genau richtig ist. Die eine richtige Musterantwort auf Stressfragen gibt es nicht. Es gibt aber Antworten die schlecht sind und meist relativ schnell zu einer Absage führen. So sollten Sie nie schlecht über Ihren ehemaligen Vorgesetzten reden, oder über Ihren bisherigen Arbeitgeber. Lästern ist im Bewerbungsprozess immer fehl am Platz. Viele der typischen Stressfragen sind im Allgemeinen bekannt. Da können Sie sich in Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch schon einmal passende Antworten erarbeiten. So ist es dann unwahrscheinlicher, dass Sie im Vorstellungsgespräch keine Antwort parat haben oder es zu einem peinlichen Schweigen kommt. Sie kennen die Aspekte Ihres Lebenslaufes, welche man Ihnen negativ auslegen könnte, am besten. Nutzen Sie dieses wissen im Vorfeld, um richtig Antworten im Vorstellungsgespräch zu liefern.

Rückfragen

Rückfragen im Vorstellungsgespräch sind nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht. Denn es handelt sich beim Vorstellungsgespräch eben auch um ein „normales“ Gespräch. Mit Rückfragen können Sie Interesse an dem Unternehmen und der vakanten Stelle zeigen. Hätten Sie keine Fragen, so würde man Ihnen vermutlich Desinteresse unterstellen. Normalerweise können Sie Ihre Fragen gegen Ende des Gesprächs stellen. Ansonsten sind Fragen auch während des eigentlichen Interviews in Ordnung, sofern es thematisch passt und den Ablauf nicht negativ beeinflusst. Achten Sie darauf, dass Sie nur sinnvolle Fragen stellen. Wenn Sie Fragen mit offensichtlich bekannten Antworten (z. B. aufgrund von Informationen auf der Onlinepräsenz) stellen, liegt die Vermutung nahe, dass Sie sich schlecht auf das Gespräch vorbereitet haben. Das mögen Personaler nicht und es wird auch meistens mit einer Absage quittiert.