Bewerbungsbegriffe mit P

Papier

Wenn Sie sich nicht online sondern per Bewerbungsmappe bewerben, müssen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisanlage sowie dem Deckblatt ausdrucken. Doch welches Papier soll man wählen? Bei der Bewerbung möchten Sie einen guten Eindruck hinterlassen. Dieser Eindruck wird unter anderem auch durch die Qualität des von Ihnen verwendeten Papiers bestimmt. Sie sollten nicht zum üblichen Kopierpapier mit etwa 80 g/m2 greifen. Wählen Sie am besten ein Papier der Stärke 100 g/m2 und mehr aus. Das Papier sollte aber dennoch zu dick gewählt sein. Es muss sich gut anfühlen und einen hochwertigen Eindruck vermitteln. Bitte nutzen Sie weißes Papier!

PDF-Datei

Das PDF-Dateiformat ist aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. PDF steht für Portable Document Format, welches von Adobe entwickelt worden ist. PDF-Dateien können mit den kostenlosen Leseprogrammen normalerweise nicht verändert werden, dies bietet im Geschäftsalltag und in der offiziellen Korrespondenz klare Vorteile. PDF-Dateien sind darauf ausgerichtet Texte darzustellen, aber auch Grafiken. Texte allein in einer PDF-Datei ermöglichen sehr geringe Dateigrößen. Daher ist das PDF-Dateiformat auch für die Onlinebewerbung so wichtig. Sie müssen Ihre mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellen Bewerbungsunterlagen vor dem Versand per E-Mail oder dem Hochladen über ein Bewerbungsportal zunächst in das PDF-Format übertragen. Hier gibt es viele kostenlose „PDF-Drucker“, welche wie ein „normaler“ Drucker funktionieren. Im Textverarbeitungsprogramm gehen Sie auf „Drucken“ und wählen den PDF-Drucker aus. Dann können Sie entsprechende Einstellungen vornehmen und den Speicherort der zu erzeugenden PDF-Datei bestimmen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie mit den PDF-Dateien Ihrer Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisanlage) die gültigen Dateigrößenbeschränkungen einhalten. Diese liegen meistens zwischen 2 – 3 MB.

Personalabteilung

Ist die zuständige Abteilung eines Unternehmens für das Personalwesen bzw. die Personalbearbeitung. Nur noch wenige Unternehmen benennen Ihre Personalabteilung auf Deutsch. Üblich sind englische Bezeichnungen wie z. B. „Human Resources“ oder „Corporate Human Resources“ geworden. Der Personalabteilung obliegt im Einklang mit der Unternehmensstrategie und der Unternehmenskultur die Konzeptionierung und Umsetzung von Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Diese werden von Personalern bearbeitet, welche in der Identifikation geeigneter Bewerber geschult sind. Ebenso fallen Vorstellungsgespräche und Assessment Center in den Zuständigkeitsbereich der Personalabteilung. Waren Sie als Bewerber erfolgreich im Bewerbungsprozess und haben Sie einen Arbeitsvertrag unterzeichnet, übernimmt die Personalabteilung auch Onboarding-Maßnahmen sowie Ihre weitere Entwicklung im Unternehmen oder in der Organisation. Lehrgänge und sonstige Weiterbildungsmaßnahmen werden ebenfalls in Absprache zwischen der Personalabteilung und Ihren Vorgesetzten abgestimmt. Das Arbeitszeugnis kommt im Entwurf auch aus der Personalabteilung, wenn es soweit ist. Die Kompetenz für Arbeitsrecht ist dort ebenfalls anzusiedeln. Ein Personalleiter – in der Regel mit entsprechendem akademischen Hintergrund – steht der Personalabteilung vor.

Personalbearbeiter

Personalbearbeiter ist ein anderes Wort für einen Personaler, welcher der Personalabteilung zugeordnet ist.

Personaler

Ein Personaler ist ein Mitarbeiter der Personalabteilung in einem Unternehmen bzw. einer Organisation. Ihm obliegen Aufgaben des Personalwesen bzw. des Human Resources Management. Als Personaler kann man sowohl im Recruiting – also der Umsetzung eines Rekrutierungs- und Bewerbungsprozesses – eingesetzt werden, wie auch in anderen Bereich der Personalführung. Hierzu gehört beispielsweise das Onboarding, die Aus- und Weiterbildung sowie die Personalentwicklung.

Personaler kennen sich in der Regel gut mit dem Arbeitsrecht aus und sind auch psychologisch geschult. Meistens liegt ein einschlägiger Ausbildungshintergrund vor, beispielsweise ein Studium mit Schwerpunkt Human Resources. Personaler sind ebenfalls mit der Erstellung von Arbeitszeugnissen sowie Zwischenzeugnissen betraut. In einem Vorstellungsgespräch ist in der Regel immer ein Personaler anwesend. Auch die Organisation von Assessment Centern gehört zu dem Aufgabenspektrum eines Personalers.

Personalleiter

Leitet die Personalabteilung, berichtet und berät die höheren Stellen in allen Fragen zum Personalmanagement.

Personalreferent

Beim Personalreferenten handelt es sich um einen Personalbearbeiter bzw. Personaler, welcher in der Regel über eine akademische Ausbildung verfügt. Er übernimmt Leitungsaufgaben im Human Resources Management und ist maßgeblich an Bewerbungsverfahren beteiligt oder überwacht diese aus einer globalen Perspektive. Für Führungs- und Fachkräfte kann er der direkt zustände Personalbearbeiter sein. Personalreferenten sind in der Regel gut geschult und kennen sich mit all den Feinheiten des Bewerbungsablaufs sowie des relevanten Arbeitsrechts aus.

Präsentation

In vielen Berufen gehört die Erstellung, Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen zum Tagesgeschäft. Diese werden fast immer mit PowerPoint aus dem MS Office Paket erstellt. Auch im Zusammenhang mit der Bewerbung müssen Sie eventuell Präsentationen vorbereiten und auch durchführen. Dies geschieht meistens in einer zweiten oder dritten Vorstellungsrunde – eventuell auch in einer Fremdsprache, oftmals auf Englisch. Im Assessment Center müssen werden Ihre Fähigkeiten bezüglich der Präsentation fast immer geprüft. So möchte man Ihre Kommunikationskompetenz prüfen. Gerade bei Führungskräften ist die Fähigkeit ansprechende und zielführende Präsentationen halten zu können sehr wichtig. Bereiten Sie sich immer gut auf eine Präsentation vor!

Profil

Arbeitgeber sind auf der Suche nach einem bestimmten Bewerberprofil, wenn Sie eine vakante Stelle ausschreiben oder zu einer Initiativbewerbung ermutigen. Die Anforderungen an das Profil des Bewerbers werden in der Stellenanzeige meistens recht ausführlich beschrieben. Bedenken Sie, dass es sich um ein Wunschprofil des Unternehmens bzw. der Organisation handelt. Die Personaler in der Personalabteilung sind dazu angehalten, den bestmöglichen Mitarbeiter zu identifizieren, und diesen an das Unternehmen zu binden. Im Zeitalter des Fachkräftemangels ist dies mitunter gar nicht so einfach. Trotzdem müssen Sie einen Arbeitgeber mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen auf sich aufmerksam machen. Dazu ist es erforderlich, dass Sie Ihr berufliches Profil im Lebenslauf in tabellarischer Weise darstellen und im Anschreiben darauf eingehen. Ihr Profil mit dem bisherigen beruflichen Werdegang und den Ausbildungsstationen wird mit den Zeugnissen und Zertifikaten der Zeugnisanlage belegt. Insgesamt gesehen, ist die Bewerbung und auch der Bewerbungsprozess eine abgerundete Sache. Versuchen Sie beim Schreiben Ihrer Bewerbung immer einen klaren Fokus auf das in der Stellenanzeige beschriebene Profil zu legen. Es geht darum zu zeigen, dass Sie als Mitarbeiter zu dem Unternehmen und seiner Unternehmenskultur passen!

Projektliste

Eine Projektliste führt wichtige Projekte auf, an welchen Sie gearbeitet haben. In der Gestaltung einer Projektliste sind Sie als Bewerber relativ frei. So können Sie Details zu den Projekten aufführen, ebenso wie Budgets und Zeiträume. Auch ist es empfehlenswert klare Projekterfolge zu benennen. Die Projektliste kann in Form einer „Dritten Seite“ die Bewerbung ergänzen. Wenn Ihre persönliche Projektliste nicht zu lang ist, kann diese eventuell auch in den Lebenslauf passen. Doch achten Sie bei Ihren Bewerbungsunterlagen darauf, kein Dokument zu überladen. Ihre Informationen – auch zu abgeschlossenen Projekten – muss immer klar strukturiert und leicht lesbar sein.

Projektmanagement

Unter Projektmanagement versteht man die Leitung bzw. das Steuern von Projekten. Ein Projekt ist in der Regel ein komplexes Vorhaben, welches aus vielen kleinen Teilaufgaben besteht. Dabei wird ein Projekt immer initiiert um etwas in einem Unternehmen oder einer Organisation zu bewirken. Es soll ein Zustand verändert werden. Projekte können dabei wenige Tage / Wochen dauern, oder auch viele Jahre. Denken Sie an die Entwicklung eines Flugzeuges, welches in der Regel mehr als 10 Jahre dauert. Projekte müssen aufgrund der Komplexität „gemanaged“ werden. Dazu gibt es verschiedene Tools und Methoden, deren Leistungsfähigkeit wissenschaftlich nachgewiesen worden ist. In der Regel gibt es nicht die eine richtige Vorgehensweise im Projektmanagement. Projekte können sich dynamisch entwickeln, die Rahmenbedingungen verschieben sich bei äußeren wie inneren Veränderungen. Aufgrund der Bedeutung des Projektmanagements ist dieses nicht mehr nur für Führungskräfte, sondern auch für Fachkräfte wichtig geworden. Ohne ein gutes und wohlüberlegtes Projektmanagement kann eine Organisation oder eine Firma einfach nicht erfolgreich sein. Die gewählte Form des Projektmanagements ist immer von der Unternehmenskultur und den konkreten Projekten abhängig. Für die Bewerbung sind Ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement meistens sehr wichtig. Diese gehören in den Lebenslauf und sollten auch im Anschreiben thematisiert werden. Projekte kann man als Angestellter auch nur dann erfolgreich bearbeiten und abschließen, wenn man über die notwendigen Social Skills verfügt, um mit anderen zusammenzuarbeiten oder Teams zu leiten. Diese Kompetenzen möchte ein Arbeitgeber immer überprüfen. Dazu werden Ihre Bewerbungsunterlagen ausgewertet und wenn es zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch kommt, wird man Sie zu Ihren Projekten befragen. Eine Projektliste kann in diesem Zusammenhang sinnvoll sein. Manchmal müssen Sie im Rahmen des Bewerbungsprozesses auch Ihre Fähigkeiten im Projektmanagement bei einem Assessment Center unter Beweis stellen.

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