Bewerbungsbegriffe mit M

Mappe

Mit der Mappe meint man die klassische Bewerbungsmappe. Dieser liegen das Anschreiben, ein Lebenslauf sowie eine Zeugnisanlage bei. Das Deckblatt mit Bewerbungsfoto vervollständigt die Bewerbungsmappe. Mappen werden entweder mit der Post verschickt oder können auch persönlich übergeben werden. Im Vergleich zu der heute schon als Normalfall anzusehenden Onlinebewerbung, ist die Bewerbung mit Mappe umständlicher und auch teuer aufgrund der vielen Druck- und Portokosten. Wenn Sie Sie die Wahl zwischen der Bewerbungsmappe und einer Onlinebewerbung haben, ist letztere meistens die bessere Option.

Master

Der Master ist ein akademischer Grad, welcher als „post graduate“ eingestuft wird. Zunächst ist es erforderlich einen Bachelor zu erwerben. Ebenso kann ein Diplom den Zugangsvoraussetzungen für ein Master-Studium schaffen. Oftmals ist das Ziel vieler Studierender der Master. Manche Angestellten entscheiden sich auch nach ein paar Jahren beruflicher Tätigkeit als Bachelor für einen Master, um die eigenen Bewerbungs- und Karrierechancen zu verbessern. Es gibt dabei verschiedene Master, beispielsweise:

  • Master of Arts (M. A.)
  • Master of Education (M. Ed.)
  • Master of Engineering (M. Eng.)
  • Master of Laws (LL. M.)
  • Master of Science (M. Sc.)

Mit einem Masterabschluss können Sie auch die Laufbahn des Höheren Dienstes im Bereich des Öffentlichen Dienstes einschlagen. Ansonsten ist noch der MBA (Master of Business Administration) als ein weitverbreiteter Masterabschluss sehr bekannt. Es handelt sich um ein generalistisches Managementstudium.

Meister

Der Meister ist ein höherer Berufsabschluss, welcher eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt. Der Meisterabschluss ist staatlich anerkannt und befähigt jemanden beispielsweise ein Handwerk selbständig auszuführen und Lehrlinge auszubilden. Diverse Arbeiten in den verschiedensten Bereich dürfen auch nur von Meistern gemacht werden. Dabei gibt es verschiedene Meisterabschlüsse, beispielsweise:

  • Handwerksmeister
  • Fachmeister
  • Industriemeister
  • Fachwirt und Fachkaufmann

Der Meisterabschluss wird von vielen Berufstätigen angestrebt, da die Verantwortungsbereiche größer werden, ebenso wie das Jahresbruttogehalt. Eine solche Weiterbildung lohnt sich also in den meisten Fällen.

Mitarbeiterführung

Die Führung von Mitarbeitern ist eine Kernaufgabe einer jeden Führungskraft bzw. eines Managers. Dazu benötigen Sie ausgeprägte soziale Fertigkeiten (Social Skills) und viel Durchsetzungsvermögen. Soziale Fertigkeiten bedeutet nicht, dass die Mitarbeiterführung ohne Konflikte vonstatten geht, sondern dass Sie solche Konflikte gut und im Sinne Ihres Arbeitgebers austragen können. Bzgl. Führungskräfte gibt es verschiedene Ansätze. Ein Ansatz besagt, dass es die geborene Führungskraft gibt, dass Charisma also vorhanden ist oder nicht. Erlernen könne man dies nicht. Der gegenteilige Ansatz besagt, dass man Mitarbeiterführung erlernen kann. An jeder Theorie ist etwas dran, die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen. Mitarbeiterführung erfordert auf jeden Fall Lebenserfahrung und ein Fachverständnis. Argumente überzeugen besser als ein Befehlston, welcher vielleicht bei der Bundeswehr angebracht ist. Durch diverse Seminare und sonstigen Weiterbildungen können Sie die Feinheiten der Mitarbeiterführung trainieren, am besten ist jedoch immer die Praxiserfahrung. Wenn Sie sich für eine Führungsposition bewerben, müssen Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen glaubhaft vermitteln, dass Sie in der Mitarbeiterführung über entsprechende Kompetenzen verfügen. Beispiele sind da nicht schlecht, ebenso ist es positiv, wenn Ihre bisherigen Arbeitszeugnisse Ihren Führungsstil positiv bewerten.

Mobilfunknummer

Oftmals ist es sinnvoll, dass Sie in Ihrem Bewerbungsunterlagen Ihre Mobilfunknummer als Kontaktmöglichkeit einfügen. Der Anruf auf ein Festnetztelefon ist meistens ungünstiger. Ihre Kontaktdaten gehören in das Anschreiben und können auch im Lebenslauf platziert werden. Wenn Sie sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, sollten Ihre Kontaktdaten auch zwingend auf dem Deckblatt zu finden sein – ebenso wie Ihr Bewerbungsfoto.

Monster

Monster ist eine bekannte Jobbörse im Internet und besteht schon seit mehr als 10 Jahren und bietet eine umfangreiche Stellensuche. Aus fast allen Branchen sind dort Stellen ausgeschrieben. Als Bewerber können Sie bei Monster einfach nach einer passenden Stelle recherchieren. StepStone ist eine Alternative zu Monster und bietet einen ähnlichen Leistungsumfang.

Motivation

Die Motivation eines Angestellten ist maßgeblich in Bezug auf dessen Leistungsfähigkeit. Im Vergleich zu einem unmotivierten Mitarbeiter wird der Motiviertere fast immer bessere Arbeitsleistungen aufweisen. Unternehmen suchen daher motivierte Bewerber. Die Motivation eines Bewerbers lässt sich meistens schon anhand der Bewerbungsunterlagen erkennen. Ist das Anschreiben gut geschrieben und erklärt es die Bewerbungsmotivation? Enthält der Lebenslauf Indikatoren auf einen motivierten Mitarbeiter? Was sagen die Arbeitszeugnisse aus? All dies wird geprüft, wenn Sie Ihre Bewerbung einreichen und diese nicht direkt zur Absage führt – beispielsweise aufgrund von Formfehlern oder einer schlechten Rechtschreibung bzw. Grammatik. In manchen Fällen erwarten Unternehmen auch ein Motivationsschreiben, mit welchen Sie gesondert auf Ihre Beweggründe für eine Bewerbung schildern können. Diese „Dritte Seite“ gehört aber nicht zum Umfang der klassischen Bewerbung.

Motivationsschreiben

Achtung, hier besteht eine Verwechslungsgefahr! Mit dem Motivationsschreiben ist richtigerweise eine Dritte Seite in den Bewerbungsunterlagen gemeint, welche völlig dem Thema Motivation gewidmet ist. Es ergänzt das Anschreiben und geht explizit auf Ihre Beweggründe ein, sich für eine bestimmte Stelle zu bewerben. Fälschlicherweise meinen manchen Menschen mit dem Begriff Motivationsschreiben das eigentliche Anschreiben. Wenn Sie in einer Stellenanzeige nicht dazu aufgefordert werden, eine Motivationsschreiben mit einzureichen, dann ist es empfehlenswert darauf zu verzichten. Denn auch mit einen Anschreiben können Sie in der Regel auf Ihre Motivation eingehen und diese beschreiben. Im Hinblick auf das Motivationsschreiben sind Sie generell in der Ausgestaltung etwas freier als im Anschreiben. Verwenden Sie ein passendes Layout, sodass sich das Motivationsschreiben optisch gut in Ihre Bewerbungsunterlagen einreiht. Achten Sie bitte auch auf einen nachvollziehbaren Inhalt ohne Übertreibungen und halten Sie die Rechtschreibung ein.

MS Office

MS Office ist die übliche Bürosoftware, welche auch bei der Erstellung von Bewerbungen zum Einsatz kommt. Kostenlose Alternativen wie Apache OpenOffice gibt es auch, doch in den meisten Firmen kommt MS Office zur Anwendung. Dementsprechend möchte ein zukünftiger Arbeitgeber auch wissen, wie gut Ihre Kenntnisse in MS Office sind. Diese können Sie in Ihrem Lebenslauf aufführen, unter anderen auch mit den entsprechenden Versionen, mit denen Sie vertraut sind. Gerade MS Access und MS Project sind eher „Sonderfälle“, welche weitaus seltener im Berufsleben genutzt werden, als MS Word, Excel oder Powerpoint.

Musterbewerbung

Bei einer Musterbewerbung handelt es sich um eine Bewerbungsvorlage, welche Sie als Bewerber leicht auf Ihre Wunschstelle anpassen können. Dies ist leicht und vor allem auch schnell möglich. So müssen Sie sich nicht die ganze Arbeit machen und eine eigene Bewerbung von Grund auf anfertigen. Auf unserer Website finden Sie eine Vielzahl an Musterbewerbungen für die verschiedensten Berufe. Mit Sicherheit werden Sie fündig! Beachten Sie auch unsere Tipps rund um die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch.

Muttersprache

Mit der Muttersprache sind jene Sprachen gemeint, die Sie während Ihrer Kindheit erlernt haben. In diesem Sprachen sind Ihre Kenntnisse als fließend bzw. verhandlungssicher in Wort und Schrift einzustufen. Ihre Sprachkenntnisse gehören zwingend in den Lebenslauf und können auch im Anschreiben erwähnt werden, wenn diese für die offene Stelle relevant sind. Tragen Sie im Lebenslauf einfach „Muttersprache“ bei der jeweiligen Sprache ein. Eine tabellarische Auflistung der von Ihnen beherrschten Sprachen zusammen mit der Selbsteinschätzung ist die übliche Präsentationsweise für den Lebenslauf. Eine Muttersprache ergibt sich meistens ohnehin, aus Ihrem Werdegang bzw. Ihren persönlichen Daten, sodass Sie diese in der Regel auch nicht mit Zertifikaten in der Zeugnisanlage belegen müssen.