Bewerbungsbegriffe mit E

EDV-Kenntnisse

Kenntnisse im Bereich EDV sind aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie müssen in fast allen beruflichen mindestens einmal täglich an einem PC arbeiten. Der Computer hat einfach so viele Bereiche des Lebens geprägt und viele Unternehmen verlagern Ihre Arbeit immer mehr ins Internet und nutzen dazu besondere Anwendungen. Als normal kann der geübte Umgang mit Büropaketen wie etwa MS Office oder auch Open Office angesehen werden. Andere wichtige Anwendungen sind Internetbrowser, Grafikprogramme oder auch ERP-Systeme wie SAP. EDV-Kenntnisse können Sie entweder über Erfahrung entwickeln oder Sie besuchen entsprechende Weiterbildungskurse, in denen Ihnen besondere Anwendungen erklärt werden. Es müssen nicht immer teuere Anbieter sein, auch die Volkshochschulen bieten mitunter sehr gute Veranstaltungen an. Zertifikate können sich in vielen Fällen lohnen. Angaben zu Ihren EDV-Kenntnissen müssen Sie im Lebenslauf machen, wo Sie diese tabellarisch auflisten können. Daneben gehören Kopien entsprechender Zertifikate in die Zeugnisanlage, welche für die Onlinebewerbung in Form einer PDF-Datei zu erstellen ist.

Eingangsbestätigung

Mit der Eingangsbestätigung ist die Empfangsbestätigungsfunktion bei E-Mails gemeint. Als Absender können Sie mit Ihrem E-Mail-Programm von der Empfängerseite den Erhalt Ihrer E-Mail bestätigen lassen. Man nennt das auch Lesebestätigung. Für die Bewerbung sollte man von dieser Option eher Abstand nehmen, da es den Personaler nerven oder auch unter Druck setzen könnte. Sie wollen mit der Bewerbung einen guten Eindruck hinterlassen, und das beginnt schon mit der Bewerbungs-E-Mail!

Einleitung

Mit der Einleitung Ihrer Bewerbung müssen Sie beim Personalbearbeiter direkt Interesse generieren. Daher ist dem Anschreiben und den ersten beiden Sätzen eine große Bedeutung beizumessen. Ohnehin können Sie im Anschreiben viel „Werbung“ in Eigensache machen. Übertreiben Sie jedoch nicht, denn unglaubwürdige Formulierungen führen schnell zu Absagen.

Einschreiben

Wenn Sie eine Bewerbungsmappe bei einem potenziellen Arbeitgeber einreichen möchten, können Sie dies entweder persönlich oder per Post tun. Da auf dem Postweg manches verloren geht, kann es sich lohnen Ihre Bewerbung per Einschreiben zu versenden. Ein Einschreiben Einwurf lohnt sich meistens, die Dienstleistung mit Unterschrift des Empfängers ist nicht erforderlich. So können sich sicher sein, dass Ihre Bewerbungsmappe den Briefkasten des Unternehmens erreicht hat. Auch sollten Sie offizielle Dokumente in der Originalversion – z. B. Zeugnisse oder Nachweise – immer nur per Einschreiben versenden. Im Bewerbungsprozess sind schon manchem Bewerber Unterlagen abhanden gekommen, was nervig ist und meistens Geld und Zeit kostet.

Einstellungstest

Ein Arbeitgeber möchte eine offene Stelle (Vakanz) verständlicherweise mit dem bestmöglichen Bewerber besetzten. Arbeitskräfte sind teuer und ein Mitarbeiter kostet einem Unternehmen bzw. einer Organisation wesentlich mehr Geld, als das reine Jahresbruttogehalt. Da ein Arbeitgeber Sie nicht kennt und bisher nur Ihre Bewerbungsunterlagen vorliegen hat, möchte dieser Sie in einem Vorstellungsgespräch auf Ihre Eignung testen. In vielen Fällen erfolgen zusätzlich Einstellungstests, um zu prüfen, ob Sie auch wirklich das leisten können, was Sie versprechen. Diese Einstellungstests können sehr unterschiedlich ausfallen. Manchmal ist es eine weitere Vorstellungsrunde mit der Aufgabe einen Vortrag zu halten. Manchmal sind es eben auch Assessment Center, oder die bekannten Eignungsfeststellungsverfahren für den Öffentlichen Dienst und die Bundeswehr. Sie wissen manchmal leider nicht, wie der jeweilige Einstellungstest aussehen wird, doch mit entsprechenden Ratgebern können Sie sich auf solche Tests gut vorbereiten.

Elternzeit

Die Elternzeit müssen Sie auch in einer Bewerbung angeben, vor allem im Lebenslauf. Im Anschreiben bietet es meistens keinen Vorteil, auf die Elternzeit einzugehen, da sich die meisten Unternehmen für Ihre beruflichen Werdegang vor und nach der Elternzeit interessieren. Die Elternzeit kann sich darüber hinaus auch lohnen, um ein Weiterbildungsvorhaben zu absolvieren. Meistens kommt dabei das sog. „Distance Learning“ zum Tragen. Sie absolvieren die Weiterbildung bequem von zu hause aus.

E-Mail-Bewerbung

Die E-Mail-Bewerbung ist eine Form der Onlinebewerbung. Neben der Bewerbung per E-Mail können Sie sich online über Bewerbungsportale bewerben, wo Sie Ihre Bewerbungsunterlagen hochladen. Bei der E-Mail-Bewerbung versenden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in Form von PDF-Dateien im Anhang. Dazu sollten Sie auch einen kurzen Text in der E-Mail verfassen und am besten dort auch eine Signatur einfügen. Verzichten Sie bitte auf eine Empfangsbestätigung.

Empfangsbestätigung

Bei E-Mails gibt es die Funktion, eine Empfangsbestätigung von Empfänger einzufordern. Erhält der Empfänger Ihre E-Mail, wird er vom E-Mail-Programm aufgefordert, eine Empfangsbestätigung zu senden oder dies zu unterdrücken. Manche Bewerber wollen, gerade, wenn es um eine sehr attraktive Stelle geht, alles richtig machen und auf Nummer sicher gehen. Ist die E-Mail auch wirklich angekommen? Eine Empfangsbestätigung würde diese Frage beantworten. Doch bei der Bewerbung kann man die Verwendung dieser speziellen E-Mail-Funktion nicht empfehlen. Der zuständige Personaler erhält jeden Tag zig E-Mails mit Bewerbungen und müsste – wenn alle die Funktion nützten – jedes Mal die Frage nach dem Versand einer Empfangsbestätigung beantworten. Dies ist auf Dauer sehr zeitaufwendig und nervt. Zudem könnte sich der Personalbearbeiter unter Druck gesetzt fühlen. Lassen Sie es lieber und verzichten Sie auf das Anfordern einer Empfangsbestätigung. Die potenziellen Nachteile sind einfach größer als die Gewissheit, dass die E-Mail angekommen ist. Wenn Sie für einen Arbeitgeber interessant sind, wird man sich schon bei Ihnen melden. Kommen Sie für die ausgeschriebene Stelle nicht in Frage, erhalten Sie womöglich, trotz der Empfangsbestätigung, keine weitere Nachricht.

Engagement

Bei einer Bewerbung geht es immer darum, sich selbst erfolgreich zu vermarkten. Als Bewerber machen Sie quasi Werbung in Eigensache. Sie werben für Ihr Potenzial als Angestellter und wollen einen Arbeitgeber davon überzeugen, Sie als geeignet zu betrachten und einzustellen. Dies schaffen Sie in den meisten Fällen natürlich nur dann, wenn Sie Engagement zeigen. Man kann dies auch als eine Form der „Bringpflicht“ betrachten. Da für viele Stellen eine große Anzahl an Bewerbungen eingeht, müssen Sie sich engagieren. Dazu gehören passende und hochwertige Bewerbungsunterlagen. Sie wollen ja schließlich überzeugen. Engagement wie Sorgfalt und Durchhaltevermögen machen einen Bewerbungsprozess erst erfolgreich. Engagierte Mitarbeiter sind fast immer gefragter als unmotivierte Angestellte mit durchschnittlicher Leistung. Gehören Sie mit Ihrem Engagement dazu!

ERASMUS-Bewerbung

ERASMUS ist ein Programm der Europäischen Union, um es Studenten zu ermöglichen ein Auslandssemester zu absolvieren. Entsprechend groß ist die Nachfrage und die Plätze sind nur begrenzt. Internationale Erfahrung macht sich immer gut im Lebenslauf und auch der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen. Aufgrund der großen Zahl an Interessenten werden für ERASMUS Bewerbungsunterlagen gefordert. Das heißt, Sie müssen ein Anschreiben im Stile eines Motivationsschreibens erstellen. Auch bei ERASMUS überzeugen gut geschriebene Bewerbungen.

Externe Stellenausschreibung

Je nach dem Voraussetzungen und Wünschen eines Unternehmens können offene Stellen entweder intern oder auch extern ausgeschrieben werden. Bei der externen Stellenausschreibung können auch Bewerber, welche dem Unternehmen nicht angehören, eine Bewerbung einreichen. Manche arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen verpflichten zu einer externen Stellenausschreibung, andere ermöglichen eine rein interne Stellenausschreibung. Ob hiervon Gebrauch gemacht wird, darüber entscheidet die Personalabteilung in Rücksprache mit den zuständigen Vorgesetzten.