Bewerbungsbegriffe mit B

Beruflicher Werdegang

Der berufliche Werdegang ist bei jeder Bewerbung wichtig. Im Lebenslauf müssen Sie darüber einen Überblick geben – und zwar üblicherweise in tabellarischer Form. Wichtig sind die Angaben zum Arbeitgeber, zu Ihrer Position sowie eine stichpunktartige Beschreibung Ihrer Tätigkeiten und Ihrer Erfolge. Auch im Anschreiben sollten Sie kurz auf Ihren beruflichen Werdegang eingehen, ohne diesen jedoch komplett aus dem Lebenslauf zu kopieren. Für viele Stellen ist Berufserfahrung wichtige und die können Sie nur über einen entsprechenden beruflichen Werdegang erlangen.

Berufszufriedenheit

Die Berufszufriedenheit ist gerade in Bezug auf die Bewerbung sehr bedeutsam. Sie setzt sich immer aus mehreren Faktoren zusammen, dabei hat anhand von Studien festgestellt, dass ein hohes Jahresbruttogehalt keine Garantie für die Berufszufriedenheit ist. Andere Faktoren können wichtiger sein. So sind Mitarbeiter dann zufrieden und motiviert, wenn die Arbeit Ihnen Spaß bereitet. Das ist dann der Fall, wenn man sich mit den Vorgesetzten und / oder den Kollegen gut versteht, ein interessantes bzw. forderndes Aufgabenfeld hat und wenn die eigene Arbeit gewürdigt wird. Stimmt die Berufszufriedenheit nicht, entsteht oftmals der Wunsch nach einem Stellenwechsel. Hat beispielsweise das Onboarding nicht gut funktioniert oder gibt es Konflikte am Arbeitsplatz, welche nicht aufgelöst werden können, ist eine Bewerbung für einen Jobwechsel manchmal unausweichlich. Stehen Kündigungen bevor, so ist kann die Berufszufriedenheit in ganzen Abteilungen überaus schlecht sein. Wenn Sie nach neuen Stellen im Netz recherchieren ist es daher auch sehr bedeutsam, dass Sie nicht nur das Gehalt im Blick haben, sondern auch andere Bereiche. Gefällt Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung? Können Sie sich mit dem Unternehmen identifizieren? Wie ist der Ruf des Arbeitgebers? Wie sehen die Karrierechancen aus?

Berufszufriedenheit

Die Bedeutung der Zufriedenheit im Beruf kann man gar nicht unterschätzen. Man verbringt in der Regel die meiste Zeit auf der Arbeit – mit den Kollegen und nicht mit der Familie oder Freunden. Daher ist für das allgemeine Wohlsein sehr wichtig, dass man im Beruf zufrieden ist. Geht es um die Arbeit, so denkt man meistens zunächst an das Gehalt, doch haben mehrere Studien herausgefunden, dass Geld alleine nicht glücklich macht – und schon gar nicht im Beruf. Eine interessante und sinnvolle Aufgabe ist neben netten Arbeitskollegen und eine Wertschätzung seitens des Vorgesetzten meistens viel wichtiger. Somit ist es auch klar, dass die Freude über Gehaltserhöhungen oftmals nur kurz andauert und sich die Motivation nach ein paar Tagen wieder auf dem alten Niveau einpendelt. In vielen Fällen ist es auch eine fehlende Berufszufriedenheit oder der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung, welche Anlass für einen Jobwechsel sind. Fehlt die Berufszufriedenheit wird eine Bewerbung fast unausweichlich.

Besondere Kenntnisse

Wenn Sie über besondere Fachkenntnisse oder Methodenkenntnisse verfügen ist es sinnvoll, diese im Lebenslauf zu erwähnen. Dies kann in Form eines tabellarisch gestalteten Abschnitts „Besondere Kenntnisse“ geschehen. Halten Sie sich im Lebenslauf so kurz wie möglich. Eine kleine Auflistung ist meistens völlig ausreichend. Über besondere Kenntnisse zu verfügen kann einen klaren Vorteil im Rahmen eines Bewerbungsprozesses bedeuten.

Bewerber

Das sind Sie! Als Bewerber bezeichnet man Personen, die sich für eine bestimmte Stelle und / oder für die Mitarbeit in einer bestimmten Firma oder Unternehmen interessieren und ihr Interesse mit einer eingereichten Bewerber bekundet haben. Nicht alle Bewerber sind für Arbeitgeber interessant, sodass diese die geeignetsten herausfiltern möchten. Dazu enthalten die Stellenanzeigen fast immer eine Auflistung mit den Anforderungen und dem gewünschten Bewerberprofil. Daran werden die eingehenden Bewerbungsunterlagen der Bewerber dann gemessen. Sind Bewerber im ersten Schritt als prinzipiell geeignet eingestuft worden, so erfolgt meistens eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ggf. kann vorab auch ein Telefoninterview abgestimmt werden. Nach einer erfolgreichen ersten Vorstellungsrunde findet meistens eine zweite und nicht selten auch noch weitere Runden statt. Gerade in größeren Unternehmen und Organisationen müssen sich Bewerber unter Umständen auch einem Assessment Center unterziehen.

Bewerbermessen

Bewerbermessen können für Sie als Absolvent oder auch als Arbeitnehmer eine Anlaufstelle sein, um interessante Kontakte zu Unternehmen zu erhalten. Dort werben die Unternehmen um geeignete Bewerber und versuchen sich als Arbeitgeber positiv darzustellen. Für Sie bedeutet dies, dass Sie dort erste Kontakte knüpfen können und evtl. schon das Interesse der Unternehmen wecken können. Diese Chance nutzen Sie am besten, indem Sie einen Lebenslauf in mehrfacher Ausfertigung mitführen und auch sonst ein seriöses und professionelles Bild abliefern. Die Gespräche auf Besuchermessen sind nicht so verbindlich wie Vorstellungsgespräche, dennoch eine gute Möglichkeit, einen gelungen Einstieg in ein Wunschunternehmen zu finden. Nutzen Sie diese Chance im Bewerbungsprozess!

Bewerberpool

Manche Unternehmen setzen seit geraumer Zeit auf sogenannte „Bewerberpools“. In Zeiten des Fachkräftemangels sind manche Berufsgruppen sehr gefragt und Unternehmen bekommen nur selten ausreichende Bewerbungen geeigneter Bewerber. Als Bewerber kommen Sie meistens dann in einen Bewerberpool, wenn Sie grundsätzlich aus Sicht eines Unternehmens geeignet sind, es momentan aber noch keine offene Stelle für Sie gibt. Natürlich müssen Sie mit der Aufnahme einverstanden sein. Eine Personalabteilung wird hiernach immer Kontakt zu Ihnen halten und auf Sie zurückkommen, wenn eine Stelle frei wird. Offiziell heißt es oftmals, dass diese kein Vorteil für Sie bedeute, aber an sich zeigt die Aufnahme in einem solchen Pool schon, dass Sie im ersten Schritt als geeignet eingestuft worden sind. Sie haben also mit Ihren Bewerbungsunterlagen und Ihrer beruflichen Qualifikation überzeugen können. Das ist immer ein gutes Zeichen. Ob es dann beim Unternehmen klappt, entscheidet ein Vorstellungsgespräch, sobald eine passende Stelle zu besetzten ist und Sie noch interessiert. Selbstverständlich können Sie auch wieder aus einem Bewerberpool entfernt werden, wenn Sie dies wünschen. Datenschutz ist in diesem Zusammenhang auch ein wichtiges Thema.

Bewerbung

Die Bewerbung ist ein Verfahren mit welchem man das eigene Interesse an einer Mitarbeit bei einem Unternehmen oder einer Organisation bekundet. Der Bewerbungsprozess hat sich über viele Jahre etabliert, sodass verschiedene Regeln, die grundsätzliche Form einer Bewerbung festlegen. Im „Normalfall“ besteht eine Bewerbung aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und einer Zeugnisanlage. Die Bewerbung kann im besonderen Fällen um eine Dritte Seite bzw. Motivationsseite ergänzt werden. Für die Bewerbungsmappe, welche im Vergleich zu der Onlinebewerbung deutlich seltener gefragt ist, wird noch ein zusätzliches Deckblatt benötigt. Neben den Bewerbungsunterlagen kommt auch dem Bewerbungsfoto eine wichtige Bedeutung zu, da dieses oftmals den ersten persönlichen Eindruck von Ihnen als Bewerber vermittelt. Eine Bewerbung kann aber auch als eine sogenannte Kurzbewerbung erstellt werden. Hier werden dann nur Anschreiben und Lebenslauf eingereicht – die Zeugnisanlage fehlt. Diese Form der kürzeren Bewerbung kommt meistens nur bei Initiativbewerbungsvorhaben zur Anwendung – wenn, Sie sich also bei einem Arbeitgeber bewerben, ohne dass es eine offene Stelle bzw. Vakanz gibt. Naturgemäß sind die Erfolgsaussichten bei einer Bewerbung für eine konkrete Stelle größer, als jene, welche man mit einer Initiativbewerbung hat.

Bewerbungsdateien

Bei der heute üblichen Bewerbungsform, der Onlinebewerbung , müssen Ihre Bewerbungsunterlagen – also Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage – als Dateien vorliegen. Diese werden entweder per E-Mail an den Arbeitgeber verschickt oder über ein Onlineportal hochgeladen. Bei den Bewerbungsdateien ist es überaus wichtig, dass diese im richtigen Dateiformat vorliegen. Dieses ist das PDF-Format (Portable Document Format). Unter keinen Umständen sollten Sie Worddateien oder andere Dateiformate der bekannten Textverarbeitungsprogramme einreichen. Auch eignen sich Grafikdateien nicht für die Onlinebewerbung. Bei den PDF-Dateien ist darauf zu achten, dass diese eine gute Grafikqualität aufweisen. Gleichzeitig darf die Größe der einzelnen Dateien nicht zu groß sein. In vielen Fällen sollte alle Bewerbungsdateien eine Dateigröße zwischen 2 – 3 MB haben. Mehr ist oftmals alleine durch die Beschränkung der Onlineportale nicht möglich, oder es wird auch bei E-Mail-Bewerbung in der Stellenanzeige explizit auf ein Dateigrößenlimit hingewiesen. Gerade beim Einscannen Ihrer Zeugnisse und Ihrer Unterschrift – welche in das Anschreiben und in den Lebenslauf eingefügt werden müssen – sollten Sie vorab die richtigen Scannereinstellungen finden. Wenn Sie die optimalen Einstellungen erst einmal gefunden haben kann nichts schief gehen. Grundsätzlich haben Sie – sofern das ausschreibende Unternehmen keine anderen Anforderungen stellt – die Wahl zwischen einzelnen PDF-Dateien und eine einzige PDF-Datei, welche Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse umfasst. Bei der Onlinebewerbung benötigen Sie kein Deckblatt, daher fehlt dieses bei der Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsdateien. Ihr Bewerbungsfoto ist dann im Lebenslauf platziert.

Auch sollten Sie auf eine sinnvolle Benennung Ihrer Bewerbungsdateien achten. Am besten bauen Sie Ihren Namen in den Dateinamen mit ein. So zeigen Sie schon gleich, dass Sie Verständnis für die Vorgänge innerhalb einer Personalabteilung – welche tagtäglich zig PDF-Dateien mit dem Namen „Bewerbung.pdf“ erhält.

Bewerbungsexperte

Als Bewerbungsexperten kann man jemanden bezeichnen, der sich besonders gute mit dem Bewerbungsprozess an sich und mit dem Formulieren von Bewerbungsunterlagen auskennt. Meistens handelt es sich bei einem Bewerbungsexperten um einen spezialisierten Ghostwriter der sich mit Personalthemen gut auskennt. Auch kann man Personaler als Bewerbungsexperten ansehen, kennen Sie den Ablauf einer Bewerbung doch von der Innenperspektive. Aber nicht jede Firma ist gleich. So kann es auch sein, dass ein Personaler aus der Firma A mit den Anforderungen der Personalabteilung in Firma B nicht besonders gut auskennt oder sich nicht gut damit anfreunden kann. Personaler, wie alle Bewerbungsexperten, sind auch nur Menschen und setzen auf Ihre langjährige Berufserfahrung. Wenn Sie Hilfe bei Bewerbungen benötigen, ist ein Bewerbungsexperte oder ein Bewerbungsservice meistens der richtige Ansprechpartner.

Bewerbungsfoto

Dem Bewerbungsfoto kommt in fast jeder Bewerbung eine überaus wichtige Bedeutung zu. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. So ist es im Wesentlichen auch in der Bewerbung. Erzeugen Sie mit Ihrem Bewerbungsfoto direkt Sympathien wird ein Personalbearbeiter unterbewusst mit einer positiven Stimmung die Analyse Ihrer Bewerbungsunterlagen vornehmen. Im gegenteiligen Fall, ist es eher negativ. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie beim Bewerbungsfoto nicht sparen. Nehmen Sie ausreichend Zeit mit zum Bewerbungsfotografen. Professionelle Bewerbungsfotografen holen das Maximum aus einem Bewerbungsfoto. Mit einer lockeren Einstellung und kompetenter Anleitung finden Sie mit Sicherheit zu einem sympathischen Gesichtsausdruck. Übertriebene Posen wirken beim Bewerbungsfoto genauso ungünstig, wie schlecht sitzende Krawatten oder ungepflegte Frisuren. Das Bewerbungsfoto gehört normalerweise in den Lebenslauf, am besten in der Nähe Ihrer persönlichen Daten. Verwenden Sie eine Bewerbungsmappe für Ihr Vorhaben, dann müssen Sie ein zusätzliches Deckblatt erstellen, welches dann auch Ihr Bewerbungsfoto enthält. Achten Sie für die Onlinebewerbung auch bitte darauf, dass die PDF-Dateien Ihr Foto in einer guten Qualität abbilden. Alles andere wirkt unprofessionell.

Bewerbungsfotograf

Gerade beim Bewerbungsfoto sollten Sie nicht sparen. Neben den reinen schriftlichen Informationen in Ihren Bewerbungsunterlagen ist das Bewerbungsfoto das prägende Merkmal einer jeden Bewerbung. Auch wenn nur die wenigsten Personaler offen zugeben würden, dass Sie vieles von Bewerbungsfoto abhängig machen, ist der Mensch optisch veranlagt und entscheidet anhand eines Fotos innerhalb von Sekunden über Sympathie und Antipathie. Diesen ersten Eindruck kann man nur schwer rückgängig machen, und gerade bei der Bewerbung kommt es auf einen guten Eindruck an. Mit Passfotos werden Sie bei Ihrem Bewerbungsvorhaben nicht wirklich weit kommen. Achten Sie auf einen seriösen Bewerbungsfotografen, dessen Beispielbilder Ihnen gefallen. Ein guter Bewerbungsfotograf muss nicht teuer sein, lässt Ihnen aber immer Zeit vor der Kamera und gibt Ihnen Tipps für die richtige Pose. Nach einem Bewerbungsshooting wählen Sie dann gemeinsam mit dem Bewerbungsfotografen die besten Bilder aus, welche dann je nach Dienstleistungsumfang auch nachbearbeitet werden. Viele Bewerbungsfotografen sind mittlerweile im Internet vertreten, wo Sie sich ihre Fotos anschauen können. Stöbern Sie doch ein wenig auf den Webseiten der lokalen Fotografen. Mit Sicherheit finden Sie einen, dessen Bewerbungsfotos Ihnen gut gefallen. Bedenken Sie, dass Sie für die Onlinebewerbung Ihr Foto als Datei benötigen. So können Sie von Bewerbungsfotografen entweder eine CD erhalten oder Sie müssen das Bild selber einscannen. Die erste Lösung ist die einfachere und wird auch im Normal praktiziert.

Bewerbungsgespräch

Mit dem Bewerbungsgespräch ist das Vorstellungsgespräch gemeint, bei welchem Sie als Bewerber interviewt werden. Haben Sie es bis hier hin geschafft, war Ihre Bewerbung gut und hat den Ansprüchen genügt. Auch wenn es bei dem einladenden Arbeitgeber nicht klappen sollte, wissen Sie, dass Ihre Bewerbungsunterlagen in Ordnung sind. Für weitere Bewerbungen müssen Sie diese dann lediglich anpassen und an diversen Stellen verändern.

Bewerbungshomepage

Die Erstellung einer eigenen Website ist nicht mehr sonderlich schwierig. Doch es steckt einiges an Aufwand dahinter, eine vom Layout und Design her passende Website einzurichten. Bei einer Bewerbungshomepage stellt ein Bewerber sich selbst mittels einer Website vor. Die Bewerbungshomepage soll also vom Grundgedanken her die Bewerbungsunterlagen ersetzen. Statt PDF-Dateien wird dem potenziellen Arbeitgeber ein Link zu der Homepage geschickt, welche ein Personaler dann besuchen kann. Auf der Bewerbungshomepage kann der Lebenslauf aufgeführt sein, sowie Angaben zu den Bewerbungswünschen wie auch der Bewerbungsmotivation. Ein Lebenslauf kann beispielsweise auch zum Download bereitgestellt werden. Jedoch lohnt sich in der Regel eine Bewerbungshomepage in den seltensten Fällen und vor allem nur dann, wenn es sich um Initiativbewerbungen handelt. Normalerweise ist der Aufwand, eine gelungene Bewerbungshomepage einzurichten einfach viel größer, als die Erstellung geeigneter Bewerbungsdateien für die Onlinebewerbung. Dennoch kann sich die Bewerbungshomepage beispielsweise in kreativen Berufen lohnen, wenn man dort eigene Arbeiten veröffentlicht und ein Beispiel der eigenen Fähigkeiten geben möchte.

Bewerbungskosten

Bei der Bewerbung entstehen Ihnen diverse Kosten. Beispielsweise für Fachliteratur wie Bewerbungsratgeber, für Software sowie Druck und Portokosten. Im Allgemeinen sind die Kosten der Onlinebewerbung immer geringer als jene für einen Bewerbungsprozess mit der klassischen Bewerbungsmappe. Werden Sie zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, müssen Sie zunächst die Fahrt- und ggf. Verpflegungskosten selbst tragen. Eventuell werden Ihnen diese vom Unternehmen erstattet. Erfolgt diese Rückerstattung nicht, so können Sie die Reisekosten ebenso wie die anderen Bewerbungskosten als Werbekosten bei der Steuererklärung geltend machen. Dadurch reduzieren Sie Ihre Steuerschuld und erhalten womöglich Geld von der Steuer zurück. Machen Sie davon Gebrauch, denn das Geld ist zu schade, um es dem Staat zu schenken!

Bewerbungsmappe

Kaum fällt das Wort „Bewerbung“ so denken vielen Bewerber an die klassische Bewerbungsmappe. Über Jahrzehnte hinweg was es normal, eine Bewerbung per Mappe zu versenden. Die Erstellung einer Bewerbungsmappe ist ziemlich umständlich. Zunächst müssen Sie alle Bewerbungsunterlagen am PC vorformulieren und dann ausdrucken. Anschreiben und Lebenslauf müssen mit dem aktuellen Datum versehen und unterzeichnet werden. Zudem müssen Sie für die Bewerbungsmappe auch ein Deckblatt anfertigen, auf welchem Ihr Bewerbungsfoto Platz findet. Das Festkleben des Bewerbungsfotos kann manchmal eine recht schmierige Angelegenheit werden, die es zu vermeiden gilt. Bewerbungsmappen finden auch heute noch Anwendung, doch nach dem Siegeszug der Onlinebewerbung eher nur noch selten. Dennoch gibt es Situationen die für eine Bewerbungsmappe sprechen: Erstens, wenn es explizit in einer Stellenanzeige gefordert ist und zweitens, wenn Sie den Personalentscheider oder Chef persönlich kennen und dieser Sie um eine Mappe bittet. Bewerbungsmappen gibt es in vielen Variationen und in verschiedenen Farben. Achten Sie auf eine eher „seriöse“ und neutrale Farbe, welche zu der angestrebten Stelle gut passt. Die allgemeingültige Reihenfolge bei einer Bewerbungsmappe ist: Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse. Falls Sie eine „Dritte Seite“ verwenden, wird diese zwischen Ihrem Lebenslauf und den Zeugnissen platziert.

Bewerbungsmuster

Mit Bewerbungsmuster sind Bewerbungsunterlagen gemeint, welche schon weitestgehend fertiggestellt sind. Es handelt sich um Muster für das Anschreiben, für den Lebenslauf sowie Deckblätter für Bewerbungsmappen und auch für die Zeugnisanlage. Diese Bewerbungsmuster können Sie sehr leicht und vor allem auch schnell verwenden. Sie müssen nur noch kleinere Anpassungen machen, damit die Unterlagen auf Ihre Person individualisiert werden und können diese dann anschließend für die Bewerbung mit Mappe ausdrucken und mit Ihrer Unterschrift versehen, oder Sie generieren daraus PDF-Dateien für eine Onlinebewerbung (per E-Mail oder per Onlineportal). Auf unserer Website finden Sie ansprechende Bewerbungsmuster. Diese sind nach Berufen geordnet, wodurch Ihnen eine riesige Auswahl zur Verfügung steht. Auf Bewerbungsmuster24 werden Sie mit Sicherheit fündig und erhalten genau das, was Sie suchen: Professionelle Bewerbungsmuster für die eigene Bewerbung!

Bewerbungsprogramm

Mittlerweile gibt es auch Programme mit denen man Bewerbungen erstellen lassen kann. Meistens funktionieren diese so, dass man sich ein Layout aussucht und die eigenen Daten sowie die des Arbeitgebers eingibt. Es werden dann alle Dokumente vom Programm generiert – also Anschreiben, Lebenslauf und bei Bedarf auch ein Deckblatt. Diese kann man anschließend ausgedruckt in einer Mappe oder in Form von PDF-Dateien für eine Onlinebewerbung versenden. Diese Programme erleichtern die Arbeit, doch ist es mehr als fraglich, ob die Bewerbungsunterlagen sehr individuell werden. Ein gutes Bewerbungsmuster, welches man selbst anpasst, ist mit Sicherheit passgenauer. Doch die Wahl liegt bei Ihnen als Bewerber.

Bewerbungsprozess

Der Bewerbungsprozess folgt in aller Regel einem vorbestimmten Ablauf, welcher sich in vielen Branchen wiederfindet. Er beginnt mich einer Recherche nach geeigneten Stellen und / oder passenden Arbeitgebern, welche für Sie in Frage kommen. Dazu gehört ebenfalls eine Feststellung, welches Gehalt Sie fordern können. Hiernach identifizieren Sie im Bewerbungsprozess die eigentlichen Stellen, für welche Sie Bewerbungen einreichen möchten. Mithilfe von Bewerbungsmustern können Sie dann Ihre Bewerbungsunterlagen, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage (im Normalfall), anfertigen. Kleinere Unterschiede gibt es zwischen der Initiativbewerbung und der Bewerbung auf eine konkrete Stelle. Ansonsten sollten Sie immer auf die Arbeitgeber explizit eingehen. Dazu benötigen Sie Informationen, welche Sie im Rahmen einer Recherche auf den jeweiligen Webseiten finden. Nachdem Sie Ihre Bewerbungsunterlagen erstellt haben, müssen Sie diese für die Onlinebewerbung ins PDF-Format übertragen oder für die Bewerbungsmappe ausdrucken und unterschreiben. Wenn Sie als Bewerber überzeugen konnten, erhalten Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, wenn nicht in aller Regel eine Absage. Auf das Vorstellungsgespräch und die Anfahrt sollten Sie sich gut vorbereiten. In diesem sitzen Sie unter anderem einem Vertreter der Personalabteilung gegenüber. Mit Argumenten und einer guten Körpersprache können Sie Ihre Gesprächspartner überzeugen. Gelingt dies, werden Sie zu weiteren Vorstellungsrunden eingeladen. Am Ende einer erfolgreichen Bewerbung steht die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages. Dieser kann gemäß Tarif ausgestaltet sein, oder auch außertariflich verhandelt werden. Absagen sollten Sie niemals persönlich nehmen. Verschicken Sie für jede Absage einfach weitere Bewerbungen.

Bewerbungsunterlagen

Eine Bewerbung besteht immer aus einer Reihe an Unterlagen. Im Normal sind diese: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage. In manchen Fällen wird noch ein Motivationsschreiben gefordert, welches mitunter auch als „Dritte Seite“ bezeichnet wird. Eine Projektliste ist in manchen Branchen zusätzlich sinnvoll – z. B. bei Informatikern und ähnlichen Berufen. Wenn Sie sich – was heutzutage nur noch selten vorkommt – mit einer klassischen Bewerbungsmappe bewerben, gehört ein Deckblatt mit Bewerbungsfoto ebenfalls zu den erforderlichen Unterlagen. Vom Inhalt her ist es wichtig, dass die Bewerbungsunterlagen keine Widersprüche aufkommen lassen. Haben Sie nur mäßige Noten bei der Ausbildung erzielt, ist es schlecht von „guten Leistungen“ im Anschreiben zu sprechen. Im Wesentlichen muss man die einzelnen Bewerbungsunterlagen als sich ergänzende Dokumente ansehen, welche ein abgerundetes Bild Ihrer Person als Arbeitnehmer vermittelt. Ein einheitliches Layout ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Achten Sie bei den Bewerbungsunterlagen

bitte auch auf die korrekten Umfang. Das Anschreiben darf nur eine Seite (DIN A4) umfassen, während Sie den Lebenslauf normalerweise auf maximal 2 Seiten unterbringen müssen. Nur bei sehr viel Berufserfahrung und Managementtätigkeiten kann man über diese Limit hinaus gehen. Und vergessen Sie nicht das Bewerbungsfoto: Es gehört auch zu den Bewerbungsunterlagen – entweder auf dem Deckblatt oder im Lebenslauf. Wenn Ihre Bewerbungsunterlagen stimmig sind, Sie sympathisch herüberkommen und die notwendigen Qualifikationen für die Stelle haben, stehen Ihre Chancen nicht schlecht, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Bewerbungsservice

Unter einem Bewerbungsservice versteht man einen Dienstleister, welcher sich auf das Thema Bewerbung spezialisiert hat. Meistens kann man dort Bewerbungen oder einzelne Bewerbungsunterlagen und Arbeitszeugnisse schreiben lassen. Zudem werden oftmals auch Layouts oder Bewerbungsmappen verkauft. Ein Bewerbungsservice kann dann für Bewerber eine Option sein, wenn man mit dem Schreiben einfach nicht voran kommt oder auf Nummer sicher gehen möchte, weil einem die ausgeschriebene Stelle sehr wichtig ist. Achten Sie bei einem Bewerbungsservice am besten auf Seriosität und Qualität.

Bonuszahlungen

Bonuszahlungen sollen der Motivation von Mitarbeitern bzw. Angestellten dienen und ist vergleichbar mit einer Leistungszulage. Das Unternehmen möchte dadurch den maximalen Einsatz sicherstellen. Regelungen zu den Bonuszahlungen stehen in der Regel im Arbeitsvertrag und vergüten eine bestimmte Zielerreichung. Bonuszahlungen ergänzen ein Grundgehalt, welches unabhängig vom Arbeitserfolg ausbezahlt wird.

Brutto

Brutto und Netto sind zwei Begriffe, welche im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben eine große Bedeutung haben: Es geht um das Gehalt! Sie müssen sich damit schon auskennen, denn bei der Bewerbung müssen Sie oftmals im Anschreiben einen Gehaltswunsch äußern. Wenn nicht schon im Zuge der Bewerbung, dann spätestens im Vorstellungsgespräch, wenn dieses gute verlaufen ist. Wichtig ist: Bei einer Gehaltsverhandlung und -vereinbarung geht es immer um das Jahresbruttogehalt. Dies bedeutet, das Gehalt, welche Sie als Arbeitnehmer vor Steuern und Sozialversicherungsabgaben „erhalten“. Davon bleibt Ihnen am Ende das Netto-Gehalt übrig. Wenn Sie sogenannte Geldwerte Vorteile von Arbeitgeber zusätzlich gewährt bekommen, müssen diese ebenfalls versteuert werden. Ein Geldwerter Vorteil kann z. B. ein Firmenauto oder eine Firmenwohnung sein.

Bundeswehr

Auch nach der Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland, ist die Bundeswehr mit einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Dort kann man sich für verschiedene Laufbahnen und für unterschiedliche Verpflichtungszeiträume bewerben. Grundsätzlich gibt es von den Dienstgraden und Laufbahnen her die Mannschaften, die Unteroffiziere und die Offiziere. Die Bewerbung bei der Bundeswehr ist noch etwas klassischer ausgerichtet und Sie benötigen viele Nachweise. Wenn Sie für eine Einstellung in Frage kommen, müssen Sie – wie auch im Öffentlichen Dienst – sich einer Eignungsfeststellung unterziehen. Dies kann man als eine gewisse Form von Assessment Center sehen. Sie müssen dort verschiedene Aufgaben lösen – alleine und im Team und werden bzgl. Ihrer charakterlichen Eignung überprüft. Bei der Bewerbung für die Bundeswehr kann man einen klassischen Bewerbungsaufbau aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage empfehlen. Halten Sie sich jedenfalls bitte genau an die Anweisungen der für Personal zuständigen Stelle. Die Bundeswehr ist sehr bürokratisch – und das auch beim Bewerbungsvorgang.

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